7. November 2023, Congress Salzburg
PLUS FiberNight am 6. November im Stiegl Keller
Der Austrian FiberSummit 2023 wird am 7. November unter dem Motto
„Nachhaltige und flächendeckende Glasfaser-Infrastrukturen für
Österreich“ im Congress Salzburg durchgeführt. Gastgeber und Präsident der Open Fiber Austria, Igor Brusic, lädt zu spannenden Vorträgen und Businesstalks mit internationalen Key Note Speakern zu folgenden Themen:
Die Breitbandstrategie 2030 der Regierung hat bekanntlich als Ziel, Österreich bis 2030
flächendeckend mit symmetrischen, gigabitfähigen Zugangsnetzen zu versorgen. Mit dem
ersten Fördercall wurden 900 Millionen Euro vergeben, womit es der Bundesregierung
gelingen soll, Österreich im europäischen Vergleich von den hinteren Plätzen nach vorne zu
bringen. Der 2. Fördercall ist für dieses Jahr geplant und erforderlich. Brusic appelliert
weiter an die politischen Entscheidungsträger, die kommenden Förderungen stringent in
den Ausbau von offenen und nachhaltigen Glasfaser-Infrastrukturen fließen zu lassen.
„Diese öffentlichen Mittel stellen sicher, dass Glasfaseranschlüsse in allen Gemeinden
verfügbar sind. Wird Flächendeckung nicht von Anfang an berücksichtigt, führt dies zu
zeitlichen Verzögerungen und höheren Ausbaukosten in bislang unversorgten Gebieten“, so
die Ausführungen von Igor Brusic. Diese Herausforderung betrifft sowohl kleine ländliche
Gemeinden, als auch größere Städte in Österreich. Die flächendeckende Versorgung ist
auch für den Vorstand der Salzburg AG unbedingt erforderlich: „Als Salzburg AG wissen wir
genau: Unsere Zukunft ist digital. Eine flächendeckende Versorgung mit gigabitfähigem
Internet ist der entscheidende Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit einer Region und
trägt wesentlich zur Stärkung der Wirtschaft bei,“ betont Salzburg AG Technik-Vorstand
Herwig Struber. „Das Ziel der Breitbandstrategie des Bundesministeriums bis Ende 2025
landesweite Angebote für gigabitfähige Anschlüsse (in Salzburg) zu ermöglichen, erreichen
wir als Salzburg AG bereits heuer,“ so Struber weiter.
In Salzburg wurde bereits in den vergangenen Jahren sehr viel in die Versorgung mit schnellem
Internet investiert. Landesrat Josef Schwaiger: „Die Datenautobahnen sind die Güterwege des
21. Jahrhunderts. Sie sorgen für Entwicklung und Fortschritt auch im ländlichen Raum. Die
erste Breitbandmilliarde des Bundes wurde in Salzburg optimal genutzt, es gibt nur mehr
wenige kleinere Gebiete mit langsamem Internet. 94 Prozent der Haushalte surfen mit 100
Mbit/s, 89 Prozent mit 1000 Mbit/s. Wir hören aber nicht auf, wollen noch besser werden und
die letzten weißen Flecken beseitigen. Das wird uns mit den 22 Millionen Euro vom Bund aus
der zweiten Breitbandmilliarde und zusätzlichen 11,5 Millionen Euro vom Land Salzburg sicher
gelingen. Konkrete Projekte sind gerade mit unseren Partnern in Ausarbeitung“, betont
Landesrat Josef Schwaiger.